Zürcher Seniorenchor

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Alters- und Pflegeheim Schmiedhof
06.04.2011 / Zürich-Wiedikon
8003 Zürich

Alters- und Pflegeheim Schmiedhof Zürich, 6. April 2011

 

Auf dem Weg zum Alters- und Pflegeheim Schmiedhof leuchten viele neu entfaltete Blumen, blühende Sträucher und Bäume in den schönsten Frühlingsfarben. Eine wunderbare Farbkomposition bietet der Vorgarten der Kirche St. Peter. Dann zeigen sich bis zum Ziel noch Häuserschluchten, eingeschalte Fassaden und Strassenbau-stellen. Im Saal des Altersheims stehen Frühlingsblumen auf den Tischen und das Personal geleitet Pensionäre am Arm im Rollstuhl oder mit dem Rollator herein.

Während unserem Liedervortrag ist immer wieder zu beobachten, wie feinfühlig und aufmerksam die Betreuer den Senioren begegnen. Die Zuhörer folgen unseren Liedern mit grosser Aufmerksamkeit und beklatschen sie freudig.

Zum zweiten Teil unseres Konzertprogramms setzt sich Erich Böhm ans Klavier. Die Melodien der Volkslieder bereichert er mit lieblichen, perlenden Klängen. Neben mir sitzt der Pensionär, Herr Staub. Während dem „Munot Glöggli“ erinnert er sich: „Ja – auf der Munot-Zinne wollte ich fotografieren, habe einen Schritt zu viel rückwärts gemacht und bin dann durch einen Schacht nach unten gefallen. Eine Querschnittlähmung war die Folge. Das war ca. 1960. Damals war ich verheiratet und hatte ein Kind. Und heute habe ich das Danksagungs-Schreiben nach dem Hinschied meines Sohnes erhalten.“

 

Frau Käthy Stierli, Leiterin der Aktivierungstherapie, bedankt sich für die kraftvoll vor-getragenen Lieder, insbesondere auch für den zweiten Teil, das Singen zusammen mit den Pensionären. Nicht allein Frau Stierli, auch die Heimbewohner wünschen, dass der Chor mit seinen Liedern schon bald wieder zu Besuch kommt. Zum Abschluss und als Dank dürfen wir uns zusammen mit den Zuhörern – die auch zu aktiven Sängern werden konnten – ein feines Stück Apfelwähe mit Nüssen und einem Tupfen Schlagrahm sowie Kaffee und Orangensaft geniessen.

 

Für mich ist das ein unvergesslicher Nachmittag: „Danke Erich Böhm, danke Frau Stierli.“

8.4.2011/RV