Zürcher Seniorenchor

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Pflegeheim Rehalp
08.03.2012 / Forchstrasse 388, 8008 Zürich

 Den gestrigen Tag lasse ich gerne noch einmal revuepassieren, denn er hat mir viel Freude gebracht. Begonnen hat er mit einem sportlichen Wettkampf auf Distanz, dem Spiel mit dem Filzball auf dem roten Sand. Nach einem improvisierten Mittagsmahl gelangte ich mit dem „Forchbähnli“ zum eigentlichen Ziel des Tages, dem Pflegeheim Rehalp. Hier gastierten wir zum ersten Mal. In einem lichtdurchfluteten Mehrzweckraum warteten viele, vom Leben stark gezeichnete Patienten, gespannt auf „die Dinge die da kommen sollen“.

 

Zusammen mit 39 Sängerinnen und Sängern durfte ich Lieder singen, mit herrlichen Melodien und Worten — man darf sagen — die das Leben schrieb, von der Liebe, den Männern die ihre rohen Hände zum Gebet falten, dem Kirchlein auf Bergeshöhen und vielem mehr.

 

Wie gewohnt, haben wir uns für den zweiten Teil des Programms unter die Pensionäre gemischt, um zusammen mit ihnen Volkslieder aus der Schul- und Jugendzeit zu singen. Die Aktivierungsleiterin, Christine Wehder, hat bemerkt, dass die Stimmung so wunderbar war, dass auch Patienten mitgesungen hätten, die sonst noch nie so aus sich heraus gekommen seien. Ich wiederum konnte feststellen, dass Frau Wehder unermüdlich und fröhlich, hilfreich und mit Zuwendung dem einen und anderen Patienten zur Seite stand. Ihr gleich tat es das ganze Helferteam.

 

Unter den Zuhörern war auch Prof. Dr. Hans Rainer Künzle, Hirte und Vorsteher der Kirche Hottingen. Er besuchte Priester im Ruhestand Hans Dietrich, Pensionär im Pflegeheim Rehalp.

 

Frau Wehder, Sie haben sich anlässlich der Begrüssung auch für uns, die Chormitglieder, als verantwortlich zu erkennen gegeben. Für Ihre Fürsorge und umsichtige Vorbereitung des Anlasses gebührt Ihnen und der Heimleitung ein herzliches Dankeschön. Sie haben viel zum Erfolg unseres Engagements beigetragen und uns anschliessend mit einer exquisiten hausgemachten Kirschschnitte und Kaffee bewirtet. Auch für das Auge war das Gebäck ein Schmaus.

 

Ich freue mich bereits auf die Begegnung mit Ihnen und den Patienten des Heims, am 14. März 2013, in der Hoffnung, dass es uns wiederum gelingen wird, mit Gesang die Herzen zu erreichen.

 

9.3.12/RV