Zürcher Seniorenchor

News Zürcher Seniorenchor

Pflegezentrum Spital Limmattal
10.07.2013 / Urdorferstr. 100, 8952 Schlieren

Die Sänger betreten das Spital mit vornehmer Zurückhaltung, denn hier war der Chor noch nie zu gast. Manfred Hampel, Tenor in unserem Chor, hatte anlässlich eines Spitalaufenthaltes im vergangenen Sommer die Idee zu diesem Konzert. Im Bühnensaal des Spitals ist für den Empfang des Chores alles vorbereitet. Auf der Bühne stehen ebenfalls Stühle, sie sind für die 41 angereisten Sänger gedacht.  

Vor Ort ist Frau Esther Maag, Leiterin Tageszentrum/Aktivierung. Sie begrüsst die Sänger und mit liebevoller Zuwendung auch die eintreffenden Langzeitpatienten, viele im Rollstuhl. Speziell für sie ist der Anlass gedacht. 

Das Programm ist wie üblich gestaltet. Nach der Begrüssung durch die Spitalverantwortliche und unseren Chorleiter folgt der Konzertteil. Als letztes Chorlied ertönt: „ Wänn d’Liebi zur Sach häsch …..“. Zum zweiten Teil setzen sich die Sänger zu den Patienten, so dass alle Anwesenden einen über hundert „Mann“ starken Chor bilden. Jetzt dürfen die Pensionäre Lieder wünschen. Lieder, welche sie als Schüler und Jugendliche gesungen haben. Viele Patienten singen von Anfang an mit Freuden mit, andere stimmen beim zweiten oder dritten Lied mit ein. Nach dem Stück „S’Ramseiers wei go grase“ erklingen einige befreiende, fröhliche „Jutzer“. Seitens der Hausbewohner ist keine Müdigkeit zu spüren. Der Wunsch nach Liedern und die Begeisterung sind so gross, dass Frau Maag nach abgelaufener Zeit noch ein letztes und dann noch ein allerletztes Lied zulässt. 

Abschliessend bedankt sich Frau Maag beim Chor. Die Patienten verabschiedet sie mit den Worten:

„Wir mussten lange auf den Sommer warten. Jetzt haben uns die Sänger viel Wärme ins Herz gebracht. Nehmt diese Wärme mit. Vielleicht summen Sie noch eine Melodie eines dieser Lieder vor dem Einschlafen. Dem Einen und Anderen kommt vielleicht auch in der Nacht noch ein Lied in den Sinn.“ 

Von den Chormitgliedern sind Sätze zu hören wie:

Die Patienten haben uns viel gegeben. Beim gemeinsamen Singen haben alle, jedes auf seine Weise mitgemacht und wenn es nur mit dem rhythmischen Kopfnicken möglich war. Es war wohltuend zu sehen, wie freundschaftlich, aufmerksam und fürsorglich das Personal sich den Patienten gewidmet hat. Einige Pensionäre haben sich bedankt, andere äusserten sich begeistert über die Aufführung. Eine Pflegerin hat gesagt, dass sie sehr beeindruckt sei, von den Auswirkungen die das heutige Singen dieser altbekannten Lieder bei den kranken Menschen ausgelöst habe. Das war jetzt eine ganz besondere Stimmung. 

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Liebe Frau Maag, Ihnen gebührt ein herzliches Dankeschön. Sie und Ihre Mitarbeiterinnen haben die Basis für das Gelingen dieses Anlasses gelegt. Wir danken Ihnen auch für das feine Gebäck und die Getränke.

Lieber Erich Böhm, danke dass Du bereit gewesen bist, die Idee dieser Veranstaltung umzusetzen, sie zu leiten, den Chor zu dirigieren, den Gesamtchor am Flügel zu begleiten und auf Deine fröhliche Art durch das Programm zu führen.

10.6.13/RV