Zürcher Seniorenchor

News Zürcher Seniorenchor

Alterszentrum Gibeleich, Opfikon
10.07.2013 / Talackerstr. 70, 8152 Glattbrugg

Der Gerant des Restaurants Gibeleich, Herr Bosshard, informiert unseren Chorleiter Erich Böhm: „Wir haben für euch Zitronenkekse gebacken und zu Trinken bekommt ihr auch.“ Und mit Schalk fügt er hinzu: „Jetzt mönd er aber schöö singe!“

Die Veranstaltung eröffnet Frau Usula Meier, Leiterin des Alterszentrums. Sie begrüsst alle Anwesenden, stellt den 27 „Mann“ starken Chor mit vollem Namen vor und entbietet Bewohnern, Gästen und Chorsängern einen schönen Nachmittag. Das ist das Zeichen für unseren Vice-Dirigenten Hugo Stoll, den Taktstock zu erheben, denn heute führt er das Zepter. Unter seiner Leitung lässt der Chor folgende Lieder erklingen:
   o   Droben wo die Lebensbäume rauschen am kristall‘nen Strom …
   o   Hinter waldbewachsne Hübel sinkt der Sonne goldnes Licht …
   o   Wer pflanzte die Blume ins grüne Feld, wer weckte die
        sprossenden Keime …
   o   Höch ob de letschte Matte, do stoht ganz härt am Stei, es Chilchli …
   o   Wänn d’Liebi zur Sach häsch so gro’t si der ring, denn d’Liebi die
        brucht me zu jedwädem Ding …

Am Klavier sitzt ebenfalls ein Stellvertreter, Peter Thurnheer. Er begleitet die Volkslieder. Dabei hat er ein kleines Handicap zu meistern. Dem leisen Wind gelingt es die Notenblätter umzublättern, wenn immer sich die Türe öffnet. Dieser kleine Spass der Natur bleibt von der fröhlichen Sängerschar (Pensionäre, Gäste und Chorsänger) jedoch unbemerkt.

Strahlende und auch kritische Pensionäre äussern sich wie folgt:
   o   „Ihr singt so schön, was seid ihr für ein Chor? Ich habe auch
       35 Jahre in einem Chor gesungen.“
   o   Zu Mitbewohnern gerichtet: „Singen ist einfach schön. Wollen wir
        einen Chor gründen?“
   o   „Beim Singen ist es auch sehr wichtig, dass die Aussprache gut
        ist.“
   o   „Meine Stimme lässt das Singen nicht mehr zu, aber ich geniesse
        es dabei zu sein.“
   o   „Die Texte kann ich nicht mehr lesen, hoffe und denke aber dass ich das eine oder andere Lied auswendig mitsingen kann.“
   o   „Was – verschiedene Sänger kommen von so weit her zu uns?“
   o   „Ich wünsche euch und dem Chor weiterhin viel Glück.“
   o   „Wann kommt ihr wieder?“ 

Der Gerant nimmt das geäusserte Dankeschön für die vorzügliche Verpflegung mit der Feststellung entgegen: „Unseren Bewohnern hat es gefallen und das ist die Hauptsache.“ 

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Sehr geehrte Frau Meier, diese Gelegenheit nützen wir, Ihnen ganz herzlich zu danken. Sie haben diesen Anlass ermöglicht, der auch uns viel Freude bereitet hat.

11.7.13/RV