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Langzeitpflege Sonnenberg
22.08.2013 / Affoltern am Albis

Das Spital Affoltern am Albis leistet eine umfassende Basisversorgung im Gesundheitswesen, vor allem für die Bevölkerung des Knonauer Amtes. Dem Akutspital sind eine Langzeitpflege und ein Psychiatriestützpunkt angegliedert. Die Langzeitpflege Sonnenberg verteilt sich auf zwei Häuser, nämlich das Haus Rigi und das Haus Pilatus. In Letzterem gibt es einen speziell gestalteten, wohl proportionierten, von Licht durchfluteten Mehrzwecksaal. Hier sind wir zu Gast.

Zu diesem  Besuch kam es, weil unser Tenor Max Meier die Idee dazu hatte. Seit einiger Zeit wohnt der 91-jährige Bruder Willy Mahler im Sonnenberg. Max Meier hat deshalb dem Chor vorgeschlagen, Willy Mahler mit dem Chor zu besuchen, für Ihn sowie seine Mitbewohner zu singen und diesen Anlass gleichzeitig mit einem Ausflug zu verbinden. Gesagt, getan, denn sowohl die Leitung des „Sonnenberg“ wie auch die Chormitglieder begrüssten diese Anregung.

Nach einer abwechslungsreichen Busfahrt und einer kulinarisch begleiteten, herrlichen Schifffahrt auf dem Hallwilersee, stehen wir 39 Sänger und Sängerinnen nun hier, nach Stimmen geordnet, vor gut besetzten Rängen. Frau Bill, Abteilungsleiterin, begrüsst die Zuhörer und den Chor und wünscht allen ein schönes Beisammensein. Wie üblich führt unser Dirigent Erich Böhm mit witzigen Worten durch das Programm. An der Führung des Dirigentenstocks ist zu spüren, dass dies heute ein ganz besonderer Anlass ist. Auch die Akustik trägt zum guten Gelingen des Gesangs bei. Es ertönen die Lieder „Luegid vor Berge und Tal …“, „Höch ob de letschte Matte …“, „Oh Glockengeläute …“, „Wänn d’Liebi zur Sach häsch …“ und „Wie gross bist Du …“. Nach diesem ersten Konzertteil setzen sich die Sänger zu den Pensionären und Gästen. So entsteht ein Chor, der alle Anwesenden zum Singen einlädt. Die Bewohner dürfen aus 14 vorgegebenen Volksliedern ihren Favoriten nennen. Wunschgemäss beginnt der Gesamtchor mit dem Lied „s’Ramseiers wei gro grase …“. Es entsteht eine Stimmung, die die Anwesenden für einige Minuten die Sorgen vergessen lässt und an deren Stelle ein Gefühl der Geborgenheit tritt, wodurch eine innere Harmonie entsteht. So kommen die vom Alter gezeichneten Pensionäre einem Leitsatz des „Sonnenberg“ etwas näher. Auf ihrer Homepage ist nämlich zu lesen: „Der Mensch ist Körper, Seele und Geist – ein Ganzes.“

Den Dank von Frau Bill, für das Konzert, nehmen die Sänger gerne entgegen; ebenso die Einladung an alle Anwesenden zu einem Getränk und Kuchen. Ein herzliches Dankeschön richtet sie an “die Bäckerin“ Frau Ursula Meier.

Unser Chorleiter Erich Böhm hat vor einigen Tagen festgestellt, dass der Chor in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feiert. Deshalb besucht uns heute unser Schirmherr, Bischof Rudof Fässler. Er richtet noch einige Worte an die Anwesenden. Unter Anderem zitiert er Carl Friedrich Zeiter: „Gesang verschönt das Leben, Gesang erfreut das Herz, ihn hat uns Gott gegeben, zu lindern Sorg und Schmerz.“ Dann richtet er sich an die Sänger: „Ihr habt diese Gabe eingesetzt und damit viele Herzen erfreut und gestärkt. Damit ist auch viel Freude in eure eigenen Herzen zurückgekehrt.“ Er dankt den Sängern und den Dirigenten. Zum Jubiläum sowie als Ausdruck seiner Dankbarkeit und Würdigung des Geleisteten, überreicht er Erich Böhm einen schönen Blumenstrauss und einen Batzen zuhanden der Chorkasse.

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Diese Gelegenheit benützen wir, der Leitung des „Sonnenberg“, insbesondere Frau Bill, für die herzliche Aufnahme zu danken.

Ein von Herzen kommendes Dankeschön gebührt auch Max und Ursula Meier, einerseits für die geniale Idee und deren Umsetzung zum Gelingen dieses denkwürdigen Tages, sowie andererseits auch für das feine Gebäck. Administrative Unterstützung leistete Peter Voit. Danke Peter!

23.8.13/RV