Zürcher Seniorenchor

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Seniorenzusammenkunft in Zürich-Hottingen
24.01.2009 / Zürich-Hottingen
Der Zürcher Seniorenchor umrahmte diesen Anlass mit zwei Liedern.

Die Senioren des Bezirkes Hottingen versammelten sich am Samstag, 24. Januar zu ihrer traditionellen Jahreszusammenkunft in unserer Kirche Zürich-Hottingen. Als Referent dazu eingeladen war Benediktiner-Pater Kassian Etter aus Einsiedeln.

Bezirksevangelist Ruedi Fässler, der die diesjährige Zusammenkunft leitete, stellte das Treffen unter das Motto „Die Gemeinde Gottes wächst über ihre Grenzen.“

Pater Kassian zeigte in seinem, in freier Rede vorgetragenen, Referat die Entwicklung des Christentums in der Schweiz auf.

Die Ersten, die die frohe Botschaft in das Gebiet der heutigen Schweiz brachten, waren römische Soldaten, die sich bereits zum Christentum bekannt hatten (z.B. Beatus, Mauritius, Ursus und Victor). Erst Jahrhunderte später kamen Mönche in unser Land, meist aus Irland, die von Christus zeugten und hier auch Klöster gründeten (z.B. Pirmin, Columban, Gallus). Die Klöster wurden darauf Mittelpunkte christlichen Lebens in unserer Kultur.

Pater Kassian erwähnte auch einen der Entstehungsgründe des Mönchstums überhaupt: die ersten Christen waren überzeugt, dass Jesus bald wiederkäme und so fanden sich Menschen, die allem Irdischen entsagen wollten um sich damit voll und ganz auf dieses Ereignis vorzubereiten; es waren quasi „Wartende“.

Er strich im Weiteren die Bedeutung des Klosters Einsiedeln hervor, das erst später gegründet wurde und berichtete auch über die Lebensweise der Benediktinermönche und ihre Hauptaufgaben: Beten, Lesen, Arbeiten.

Bezirksevangelist Fässler ging auf das anfangs erwähnte Motto ein und wies auf die Ausbreitung des Christentums hin und wie es die ursprünglichen natürlichen Grenzen überwand und heute weltweit zu finden ist. Weitere Grenzen, die es zu überwinden gilt, sind jedoch auch Hass, Zwietracht und Unglaube, ja alles, was uns von Gott trennt. Christ sein ist etwas Wunderbares, das wir leben wollen, über alle Grenzen hinweg. Christentum ist, wie es Pater Kassian ausdrückte, nicht, Gott zu finden, sondern dafür zu sorgen, dass er uns findet.